Ein sensibles Thema. Wir schützen Frauen und das ungeborene Leben.
Verantwortung & Leben
Der § 218 StGB, der Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland regelt, ist ein komplexes und emotionales Thema. "VisionDeutschland" tritt für eine sachliche und verantwortungsvolle Debatte ein, die die Selbstbestimmung der Frau achtet und gleichzeitig das ungeborene Leben schützt.
1. Selbstbestimmung der Frau
Die Entscheidung liegt bei der Frau. Wir stehen uneingeschränkt zum Recht der Frau auf Selbstbestimmung über ihren eigenen Körper, denn sie ist es, die die Konsequenzen dieser Entscheidung in ihrem Leben trägt.
Umfassende Beratung
Um Frauen in dieser schwierigen Situation bestmöglich zu unterstützen, setzen wir uns für eine umfassende und ergebnisoffene Beratung ein. Diese soll alle Optionen aufzeigen – von der Fortsetzung der Schwangerschaft über die Adoption bis hin zum Abbruch. Ziel ist eine informierte und selbstbestimmte Entscheidung.
Gerechtfertigte Gründe
VisionDeutschland erkennt an, dass es Lebenslagen gibt, in denen ein Abbruch eine verantwortungsvolle Entscheidung sein kann:
- Unzureichende Lebenssituation: Finanzielle Not, Studium, instabile Partnerschaft.
- Psychische Belastung: Schwere Beeinträchtigung der psychischen Gesundheit.
- Medizinische Indikation: Gefahr für Leben/Gesundheit der Mutter oder schwere Schäden des Kindes.
- Vergewaltigung: Wenn die Schwangerschaft Folge einer Straftat ist.
2. Schutz des ungeborenen Lebens
Wir sind uns der ethischen Dimension bewusst. Der Schutz des ungeborenen Lebens ist ein zentrales Anliegen. Wir setzen uns für eine Kultur des Lebens ein. Jedes Kind ist willkommen. Gleichzeitig verurteilen wir niemanden und setzen auf Verständnis und Unterstützung für Frauen in Konfliktsituationen.
Die Herzschlag-Regelung
Wir sehen den ersten nachweisbaren Herzschlag des Embryos als einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung des ungeborenen Lebens an. Ab diesem Zeitpunkt soll ein Schwangerschaftsabbruch nur noch in absoluten Ausnahmefällen (z.B. Gefahr für Leib und Leben der Mutter oder schwere gesundheitliche Schäden des Kindes) möglich sein.
Förderung von Alternativen
Wir wollen Alternativen stärker fördern, wie z.B. die Adoption. Werdende Mütter, die ihr Kind nicht selbst aufziehen können, werden intensiv dabei unterstützt, ein liebevolles Zuhause für ihr Kind zu finden.
Massive finanzielle Hilfen
Niemand darf aus Geldnot abtreiben müssen! Frauen, die sich für das Kind entscheiden, erhalten umfassende soziale und finanzielle Hilfen (höheres Kindergeld, bessere Betreuung, flexible Arbeitszeitmodelle).
3. Konkrete Maßnahmen
Um unsere Vision einer verantwortungsvollen Familienplanung in die Realität umzusetzen, planen wir klare legislative und strukturelle Schritte.
Das Gesetz muss klar und logisch sein: Wir werden den § 218 StGB überarbeiten und die widersprüchliche Passage zum „Versuch“ streichen. Dass der Versuch strafbar ist, die schwangere Frau selbst aber nicht wegen Versuchs bestraft wird, ist unlogisch und wird korrigiert.
Ausweitung der Beratungspflicht: Die Fristenregelung bleibt, aber die Beratung wird umfassender. Frauen erhalten vor, während und nach einem Abbruch die bestmögliche psychologische und soziale Unterstützung, um in dieser Zeit nicht allein gelassen zu werden.
- Erster Abbruch (Sicherheit & Legalität): Kostenübernahme für den ersten Schwangerschaftsabbruch durch die Krankenkassen. Jede Frau soll unabhängig von Finanzen Zugang zu einem sicheren medizinischen Eingriff haben.
- Wiederholung (Verantwortung fördern): Ein Abbruch darf keine Dauerlösung sein. Bei wiederholten Abbrüchen müssen die Kosten selbst getragen werden (Lerneffekt), um eine verantwortungsvolle Familienplanung und Nutzung von Verhütungsmitteln anzuregen.
Härteste Strafen für Zwang zur Abtreibung: Wir werden die Strafen für Personen verschärfen, die eine Frau zu einem Abbruch zwingen oder den Tod des Kindes verursachen. Gewalt gegen Frauen in dieser verletzlichen Situation wird mit aller Härte bestraft. Stärkung der weiblichen Selbstbestimmung ohne Kompromisse.
4. Offene Debatte: Gemeinsam Lösungen finden
VisionDeutschland ist sich bewusst, dass dieses Thema viele Menschen bewegt und moralische Überzeugungen aufeinandertreffen. Unser Ziel ist es nicht, eine einheitliche Meinung zu diktieren, sondern einen respektvollen Raum für alle Perspektiven zu schaffen.
Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich an dieser Debatte zu beteiligen.
Wie führen wir den Dialog?
- Bürgerdialoge: Veranstaltungen, in denen Menschen mit unterschiedlichen Meinungen ins Gespräch kommen.
- Online-Plattform: Eine dedizierte Plattform für transparenten und moderierten Austausch.
- Experten-Zusammenarbeit: Einbeziehung von Medizinern, Ethikern und Juristen für eine fundierte Diskussion.
Unsere gemeinsamen Werte
- Selbstbestimmung: Rechte der Frau stärken, frei über ihren Körper zu entscheiden.
- Schutz des Lebens: Förderung einer echten Kultur des Lebens.
- Verantwortung & Solidarität: Unterstützung in Konfliktsituationen statt Verurteilung.
Verantwortungsvolle Lösungen durch offenen Dialog
Wir sind überzeugt, dass wir durch einen offenen und konstruktiven Dialog gemeinsam zu Lösungen finden, die den Herausforderungen dieses komplexen und emotionalen Themas gerecht werden.
